Ich bin Kilian Bohnensack, Regisseur und Lichtdesigner, geboren 1999 in München.
Meine Leidenschaft für Theater begleitet mich seit vielen Jahren. Parallel zu meinem Studium der Theaterwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München habe ich mich bewusst für den Weg als Regieassistent entschieden, um den Theaterbetrieb in all seinen künstlerischen, technischen und organisatorischen Facetten von innen heraus kennenzulernen. Diese Entscheidung führte mich an verschiedene deutschsprachige und internationale Bühnen, darunter das Wiener Burgtheater, die Opera di Firenze, das Münchner Gärtnerplatztheater und das Prinzregententheater.
In meiner bisherigen Laufbahn durfte ich mit Regisseur*innen wie Pınar Karabulut, Jan Friedrich, Josef E. Köpplinger, Martin Kušej, Martin G. Berger und Günter Krämer zusammenarbeiten. Erfahrungen, die meinen Blick auf Theater nachhaltig erweitert und geprägt haben.
Von 2022 bis 2024 war ich fest an der Schauburg München engagiert, als Regieassistent, Inspizient und Abendspielleiter. Dort feierte ich mit Robinson & Crusoe 2024 mein Regiedebüt und konnte meine Arbeit am Haus 2026 mit der Inszenierung von Timm Thaler oder das verkaufte Lachen fortsetzen. In der Spielzeit 2024/2025 war ich am Hessischen Staatstheater Wiesbaden engagiert. Neben meiner Tätigkeit als Regieassistent und Spielleiter realisierte ich dort auch eigene Inszenierungen, zuletzt das von überregionalen Kritiken gelobte The Telephone & Il Combattimento. Seit dem Wintersemester 2026/27 studiere ich Regie an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK).
Neben meiner Theaterarbeit bin ich auch als Filmemacher aktiv. Meine Kurzfilme wurden auf zahlreichen internationalen Festivals gezeigt, etwa bei den Hofer Filmtagen (Die Telefonzelle, 2022) oder dem Palm Springs International ShortFest. Weitere Festivalstationen meiner Filme waren unter anderem Mexiko, Argentinien, Österreich, Serbien, Italien, Australien und die USA. Ausgezeichnet wurde ich unter anderem mit dem Publikumspreis des Merlinka Filmfestivals 2022 und dem Kurzfilmpreis des Seguin Film & Arts Festival in Texas. Mein Kurzfilm Lieferissimo (2021) wird regelmäßig gezeigt, unter anderem im schwedischen Fernsehen.
© Manuel Lübbers
© Manuel Lübbers
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© Christoph Degenhart